Widerstände

Mit Widerständen werden wir in der nächsten Zeit wahrscheinlich sehr oft konfrontiert. Ob diese uns von anderen entgegengebracht werden oder ob wir diese selbst nach aussen tragen, macht keinen Unterschied. In dieser Zeit, wo es darum geht, schnell zu reagieren und flexibel zu sein, können Widerstände aller Art uns mehr schaden als nützen. Dadurch verpassen wir eventuell Gelegenheiten, die uns weiterbringen oder können Dinge, die wir abschliessen sollten, einfach nicht loslassen.

Wenn wir einen Widerstand gegen eine bestimmte Situation oder einen anderen Menschen fühlen, sollten wir diesen so schnell wie möglich aufgeben. Es geht nicht darum, uns einer unangenehmen Situation zu beugen oder einem Menschen, der unsere Grenzen überschreitet, nicht Einhalt zu gebieten. Der Widerstand hindert uns daran, Klarheit über das zu gewinnen, was wir wirklich wollen. Er hindert uns auch daran, uns freundlich, aber bestimmt auszudrücken. Wenn wir aus dem Widerstand heraus handeln oder sprechen, werden wir eher wie ein trotziges Kind wahrgenommen, sodass niemand uns wirklich ernst nimmt. Dadurch erreichen wir stets das Gegenteil von dem, was uns wirklich wichtig ist.

Ein Widerstand ist ein Nein, welches uns daran hindert, das für uns passende „Ja“ zu fühlen. Wir lehnen erst einmal alles ab und ziehen uns zurück. Meistens geben wir auch der Situation oder dem anderen Menschen, der unseren Widerstand ausgelöst hat, die Schuld, wenn wir nicht weiterkommen. Dadurch verstärken wir das „Nein“ und begeben uns noch stärker in die Opferrolle.

Selbstverantwortlich und erwachsen können wir nur dann handeln, wenn wir den Widerstand aufgeben. So gelingt es uns, genau herauszufinden, was uns wirklich stört und was hinter dem „Nein“ in uns steckt. So können wir einen Widerstand schnell loswerden:

Wir fühlen, wo genau in unserem Körper dieser Widerstand gerade ist. Meistens fühlt er sich wie eine Mauer oder eine grosse Blockade an. Vielleicht ist es auch ein Stein oder eine unüberwindbare Kluft. Stellen wir uns den Widerstand einfach bildlich vor und lokalisieren wir ihn in unserem Körper.

Jetzt stellen wir uns vor, wie wir diesen Widerstand beseitigen. Das notwendige Werkzeug ist vorhanden und falls wir selbst nicht wissen, wie wir ihn entfernen sollen, bitten wir unsere Engel oder geistigen Führer um Unterstützung. Eine Mauer können wir beispielsweise Stein für Stein abtragen oder sprengen. Über eine unüberwindliche Kluft bauen wir eine stabile, breite Brücke oder einen grossen Stein bringen wir ins Rollen, sodass er unseren Körper verlassen kann.

Ich hoffe, dass diese kleine, aber wirkungsvolle Übung, Euch eine Menge Streitereien und unnötige Umwege erspart.

Vielleicht kann eine meiner Meditationen dabei helfen, mehr Gelassenheit ins Leben zu bringen. Näheres findet Ihr hier:

Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, setzt Euch einfach mit mir in Verbindung. Meine Daten und das Rückrufformular findet Ihr auf meiner Homepage unter:

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