Zehn Wahrheiten, die wir gerne vergessen

In diesem Jahr sind die meisten von uns mit vielen Veränderungen konfrontiert worden: Beziehungen, die auseinandergingen, gesundheitliche Herausforderungen, usw., um nur ein paar zu nennen. Auch wenn diese Veränderungen scheinbar aus dem nichts kamen, haben sie sich dennoch angekündigt, wenn wir bereit gewesen wären, die Signale zu beachten und für uns richtig zu interpretieren.

Dies hätte aber bedeutet, selbst aktiv zu werden und die not-wendigen Änderungen einzuleiten, aber dies fällt uns aus den verschiedensten Gründen schwer. Wir möchten alte Sicherheiten nicht aufgeben oder nicht alleine sein. Doch festhalten bedeutet Stillstand, und deshalb werden wir quasi vom Leben mit „Schicksalsschlägen“ überrascht.

Die folgenden Gedanken können uns dabei helfen, wieder mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und die Opferrolle, in die wir uns immer wieder mal gerne hineinflüchten, zu verlassen. Einige dieser Wahrheiten können Widerstände in uns auslösen und uns wütend machen. Genau in diesem Widerstand steckt die Lösung für unser Problem.

Wir wollten dieses Leben und haben uns dafür entschieden. Dafür brauchen wir nicht an Reinkarnation zu glauben, denn jeder Tag bedeutet für uns ein kleines, neues Leben. Wie wir diesen Tag verbringen, entscheiden nur wir alleine. Wir bestimmen, ob wir zur Arbeit gehen, in unserer Wohnung bleiben oder etwas Neues wagen. Wenn uns etwas am Herzen liegt, wird uns nichts und niemand davon abhalten, unseren Tag entsprechend umzugestalten.

Das Leben ist kein Test und niemand wird uns am Ende ver- oder beurteilen. Das tun wir ganz alleine, und wir selbst sind immer unsere strengsten und unerbittlichsten Richter.

Jeder gibt immer sein bestes mit den Informationen, die er oder sie gerade zur Verfügung hat. Im Nachhinein können wir immer leicht reden und unser früheres Ich für „alte Fehler“ verurteilen, aber das einzige, was wir tun können, ist aus unseren vergangenen Erfahrungen zu lernen und es in Zukunft besser machen.

Wir finden alles in uns, was wir im Aussen suchen. Die Lösung finden wir im Allgemeinen nie im Aussen, denn das Aussen ist unser Spiegel. Wir können aber das Aussen dafür nutzen, um unser Inneres zu deuten. Oft fällt es uns leichter, wenn uns Dinge im Aussen gezeigt werden, diese zu verstehen. Das Aussen ist unsere Bühne, aber das Drehbuch haben wir in uns.

Wir alle sind göttliche Schöpferwesen und jeder erschafft sich seine eigene Welt. Es steht uns nicht zu, die Kreationen der anderen zu verurteilen oder den anderen dazu bringen zu wollen, seine Schöpfung unserem Willen anpassen zu wollen. Wenn wir eine andere Welt möchten, gilt es nicht, die anderen ändern zu wollen, sondern uns selbst.

Religion braucht Spiritualität und nicht umgekehrt. Woran wir glauben ist unwichtig. Wichtig ist, dass wir unser Herz und unsere Seele durch unseren Körper in dieser Welt ausdrücken.

Wir werden automatisch erfolgreich sein, wenn wir die Dinge tun, die unser Herz zum Singen bringen. Sobald unser Leben zu einem täglichen Kampf geworden ist, ist unser Herz nicht mehr richtig dabei.

Unser Leben existiert nur, weil wir hier sind und es erleben. Wir steuern also das Leben und nicht umgekehrt. Wenn wir aus verschiedensten Gründen keine Entscheidungen treffen, werden andere unser Leben steuern, aber nicht zu unserem Vorteil.

Auf der anderen Seite von Chaos, Angst und Hass befinden sich Ordnung, Freude und Liebe. Um auf die andere Seite zu gelangen, müssen wir die unangenehmen Gefühle annehmen und zulassen. Sie verwandeln sich nicht, wenn wir sie ignorieren oder wegschliessen.

Wenn wir uns selbst helfen, um ein erfülltes und glückliches Leben zu führen, helfen wir damit automatisch unseren Mitmenschen und der ganzen Welt. Lassen wir also unser Licht leuchten und behandeln wir unsere Mitmenschen und die Umwelt so, wie wir selbst behandelt werden wollen.