Auch dieses Wort haben wir schon so oft gehört. Aber wie sollen wir Achtsamkeit in unseren Alltag einbauen, wo wir doch von morgens bis abends ständig so viel zu tun haben? Auch wenn es anfangs absurd erscheint, wird uns Achtsamkeit dabei helfen, unseren Alltag besser in den Griff zu bekommen. Wir werden immer besser darin herauszufinden, was wirklich wichtig für uns ist und wo unsere Prioritäten lieben. Unnötiges werden wir immer mehr weglassen und dadurch eine Menge Zeit für uns selbst und die Menschen und Dinge, die uns wirklich am Herzen liegen, gewinnen. Menschen auf dem Sterbebett bereuen nie, dass sie zu selten im Büro oder bei der Arbeit waren sondern viel öfter, dass sie viel zu wenig Zeit mit den Menschen verbracht haben, die ihnen wichtig sind.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir selbst unsere Prioritäten setzen und sie uns nicht durch äussere Umstände diktieren lassen. Dies gelingt uns mit Achtsamkeit. Hier sind ein paar Vorschläge, um mehr Achtsamkeit in unseren Alltag einzubauen:
Wir fühlen uns sofort ruhiger und zentrierter, wenn wir – egal, was wir gerade tun – bewusste und tiefe Atemzüge nehmen. Konzentrieren wir uns also während wir die Spülmaschine einräumen einfach einmal kurz auf unseren Atem. Nichts kann uns schneller zurück ins Hier und Jetzt bringen wie diese kleine Übung.
Wenn wir beispielsweise auf unserem Weg zur Arbeit sind, können wir uns bewusst mit unserem Körper verbinden. Wie fühlt sich unser Körper gerade? Wie fühlt sich der Boden unter unseren Füssen an? Sind wir verspannt oder locker? Stehen wir fest auf dem Boden oder fühlen wir uns einseitig? Dadurch werden wir präsenter und beschäftigen unsere Gedanken weder mit der Vergangenheit noch mit der Zukunft.
Natürlich können wir uns auch jederzeit auf unser Gefühl konzentrieren. Wie geht es uns mit dem, was wir gerade tun? Erfüllt es uns mit Freude oder Unwillen? Welche Tätigkeiten sind es genau, die uns müde machen und was baut uns auf?
Wir brauchen unsere Tätigkeiten weder zu unterbrechen noch zu meditieren. Wir achten lediglich auf unsere Gedanken, Gefühle und innere Bilder währenddessen. Dies hilft uns, bei der Sache zu bleiben, sodass wir weniger Fehler machen und schneller auf sich ändernde Umstände reagieren können. Wenn wir nämlich ständig gedanklich in der Vergangenheit oder Zukunft sind, verlieren wir das Hier und Jetzt völlig aus den Augen. Wir spüren nicht mehr, was uns gut tut, sodass wir unseren Alltag immer mehr mit Dingen anfüllen, die nicht zu uns passen. Wenn wir uns erlauben, wieder mehr im Hier und Jetzt zu sein, wird sich unser Alltag wieder sehr viel angenehmer und stressfreier gestalten. Ich wünsche Euch viel Erfolg damit.