Akzeptanz

Wir glauben immer, dass wir nur dann etwas verändern können, wenn wir es stark genug bekämpfen oder gar ablehnen. Wir denken ständig an die Situation oder den Menschen, den wir verändern wollen und legen unsere ganze Wut, Abneigung und vielleicht Verzweiflung in all unser Tun. Wahrscheinlich nutzen wir zusätzlich noch all unsere Willenskraft und Macht, denn uns wurde immer gesagt, dass man etwas nur genug wollen muss, um es zu bekommen.

Vielleicht erreichen wir dadurch auch ein paar kleine Schritte. Aber entweder hat uns das wenige Erreichte so viel Kraft gekostet, dass wir es nicht mehr geniessen können oder unsere Machtspiele und Intrigen fallen auf uns zurück, sodass wir noch weiter von dem Ziel entfernt sind, welches wir so dringend und vehement erreichen wollen.

Ein viel einfacherer und schnellerer Weg ist die Akzeptanz. Damit meine ich nicht, dass wir all das, was uns Sorgen bereitet, gut finden oder gar lieben sollten. Es reicht, die Situation anzunehmen und Frieden mit ihr zu schliessen. Dies bedeutet, dass wir uns den ungeliebten Menschen oder den verhassten Job einmal ganz unverblümt und aus allen Perspektiven anschauen. Wir wissen ja, was für Nachteile und Kümmernisse uns die Situation bringt, aber welche Vorteile haben wir durch sie? Was ermöglicht uns dieser Mensch oder diese Arbeit, was wir ohne sie nicht hätten?

Dadurch erhalten wir eine viel neutralere Sichtweise, und so verschwinden die negativen Gefühle mehr und mehr. Der Mensch tut nichts, ohne einen Vorteil oder Nutzen zu haben, also lässt sich in jeder Situation auch etwas Gutes finden. Manchmal müssen wir uns dafür vielleicht ein wenig mehr anstrengen, oder wir lernen Seiten an uns kennen, die uns ganz und gar nicht gefallen oder die wir uns lieber nicht eingestehen würden. Sobald wir diese Erkenntnisse zulassen, wird es uns möglich sein, Frieden mit einer ungeliebten Situation zu schliessen.

Nachdem wir uns mit der Situation ausgesöhnt – also diese akzeptiert – haben, können wir zum nächsten Schritt übergehen. Wir vergleichen die gerade herrschende Situation mit dem Ergebnis, welches wir uns so sehr wünschen. Auch wenn wir noch so weit davon entfernt zu sein scheinen, wird sich erst etwas ändern, wenn wir bereit sind, den ersten noch so kleinen Schritt zu tun. Solange wir weiter hadern, wird die Situation nicht besser – vielleicht eher noch unerträglicher.

Wir können uns nun fragen: Was kann ich tun, um meine ungeliebte Situation zu verbessern oder wie kann ich mit diesem unangenehmen Menschen umgehen? Die Tatsachen müssen sich nicht ändern, damit wir uns weiterentwickeln können, aber wir können unsere Sichtweise erweitern. Es muss also nicht der aggressive Mitarbeiter freundlicher zu uns werden, bevor wir uns wohlfühlen können. Wir können uns überlegen, wie wir in Zukunft mit seiner Aggressivität uns gegenüber besser umgehen können. Dadurch „erlauben“ wir dem Menschen oder der Situation so zu sein, wie er oder sie gerade ist und verurteilen nichts und niemanden mehr. Wir sollten uns sagen: „Ja, der Kollege darf mich jeden Tag anschnauzen“ oder „ja, es darf jetzt Winter sein“. Wir können aber anders mit der Gegebenheit umgehen. Wenn uns der Kollege anschnauzt, können wir entweder weglaufen, ihn anlächeln, zurückschnauzen, usw. Dies gibt uns die Macht über uns selbst zurück.

Mit dieser Haltung ist auch eine schnelle und positive Veränderung möglich, denn wir nehmen diese nun selbst in die Hand. Wir warten nicht länger, bis die Umwelt sich ändert, sondern nehmen sie erstmal so warh, wie sie ist, um dann durch eigenes Umdenken die von uns so sehnlich gewünschten Ziele erreichen zu können.

Eines meiner Steinöle kann Euch vielleicht dabei helfen. Nähere Informationen findet Ihr unter:

Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, setzt Euch einfach mit mir in Verbindung. Meine Daten und das Rückrufformular findet Ihr auf meiner Homepage unter:

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