Die Alltagstipps in meinem monatlich erscheinenden Newsletter sind als praktische und schnelle Hilfe bei alltäglichen Themen gedacht. Vielleicht habe ich ein Thema, welches Dich gerade jetzt beschäftigt, in einem früheren Newsletter angesprochen, und Du würdest dieses gerne schnell noch einmal nachlesen. Hier findest Du die besten Tipps aus all meinen Newslettern mit passender Überschrift, sodass Du bei akuten Fragen gar nicht mehr lange suchen musst.

Widerstände

Mit Widerständen werden wir in der nächsten Zeit wahrscheinlich sehr oft konfrontiert. Ob diese uns von anderen entgegengebracht werden oder ob wir diese selbst nach aussen tragen, macht keinen Unterschied. In dieser Zeit, wo es darum geht, schnell zu reagieren und flexibel zu sein, können Widerstände aller Art uns mehr schaden als nützen. Dadurch verpassen wir eventuell Gelegenheiten, die uns weiterbringen oder können Dinge, die wir abschliessen sollten, einfach nicht loslassen.

Wenn wir einen Widerstand gegen eine bestimmte Situation oder einen anderen Menschen fühlen, sollten wir diesen so schnell wie möglich aufgeben. Es geht nicht darum, uns einer unangenehmen Situation zu beugen oder einem Menschen, der unsere Grenzen überschreitet, nicht Einhalt zu gebieten. Der Widerstand hindert uns daran, Klarheit über das zu gewinnen, was wir wirklich wollen. Er hindert uns auch daran, uns freundlich, aber bestimmt auszudrücken. Wenn wir aus dem Widerstand heraus handeln oder sprechen, werden wir eher wie ein trotziges Kind wahrgenommen, sodass niemand uns wirklich ernst nimmt. Dadurch erreichen wir stets das Gegenteil von dem, was uns wirklich wichtig ist.

Ein Widerstand ist ein Nein, welches uns daran hindert, das für uns passende „Ja“ zu fühlen. Wir lehnen erst einmal alles ab und ziehen uns zurück. Meistens geben wir auch der Situation oder dem anderen Menschen, der unseren Widerstand ausgelöst hat, die Schuld, wenn wir nicht weiterkommen. Dadurch verstärken wir das „Nein“ und begeben uns noch stärker in die Opferrolle.

Selbstverantwortlich und erwachsen können wir nur dann handeln, wenn wir den Widerstand aufgeben. So gelingt es uns, genau herauszufinden, was uns wirklich stört und was hinter dem „Nein“ in uns steckt. So können wir einen Widerstand schnell loswerden:

Wir fühlen, wo genau in unserem Körper dieser Widerstand gerade ist. Meistens fühlt er sich wie eine Mauer oder eine grosse Blockade an. Vielleicht ist es auch ein Stein oder eine unüberwindbare Kluft. Stellen wir uns den Widerstand einfach bildlich vor und lokalisieren wir ihn in unserem Körper.

Jetzt stellen wir uns vor, wie wir diesen Widerstand beseitigen. Das notwendige Werkzeug ist vorhanden und falls wir selbst nicht wissen, wie wir ihn entfernen sollen, bitten wir unsere Engel oder geistigen Führer um Unterstützung. Eine Mauer können wir beispielsweise Stein für Stein abtragen oder sprengen. Über eine unüberwindliche Kluft bauen wir eine stabile, breite Brücke oder einen grossen Stein bringen wir ins Rollen, sodass er unseren Körper verlassen kann.

Ich hoffe, dass diese kleine, aber wirkungsvolle Übung, Euch eine Menge Streitereien und unnötige Umwege erspart.

Vielleicht kann eine meiner Meditationen dabei helfen, mehr Gelassenheit ins Leben zu bringen. Näheres findet Ihr hier:

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Frieden

Warum fällt es uns so schwer, in einer friedlichen Welt zu leben, obwohl sich jeder doch so sehnlich Frieden wünscht? Wir glauben, dass wir erst dann in Frieden leben können, wenn uns unser Chef mehr Anerkennung für unsere Arbeit zollt oder wenn unsere Kinder endlich aufhören, uns zu widersprechen. Sobald unser Partner uns so liebt wie wir sind und deswegen endlich damit aufhört, uns ständig zu kritisieren oder uns unsere Eltern endlich auf die Schulter klopfen und loben, usw. Diese Liste lässt sich ewig fortsetzen.

Es gibt also viel zu tun, und täglich strengen wir uns an, die Welt zu einem Ort umzugestalten, in der wir unserer Meinung nach endlich in Frieden leben können. Dafür müssen wir aber eine Menge Konflikte in Kauf nehmen, denn unsere Kinder werden nicht von heute auf morgen damit aufhören, uns zu widersprechen und – obwohl wir es unserem Partner schon 100mal gesagt haben – kritisiert dieser uns einfach weiter! Warum verstehen unsere Mitmenschen nicht, dass es nur dann Frieden geben kann, wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen?

Wenn wir der König oder die Königin der Welt oder allein auf diesem schönen Planeten leben würden, wäre diese Vorgehensweise vollkommen richtig. Aber da auch unsere Mitmenschen eine ganz eigenen Vorstellung davon haben, wie eine friedliche Welt zu sein hat, leben wir ständig im Streit und verbringen unsere Zeit damit, uns über die anderen zu ärgern. Wir alle sind schöpferische Wesen, und deshalb gibt es eine ganz andere und viel stressfreiere Möglichkeit, Tag für Tag eine friedlichere Welt zu erschaffen.

Fangen wir damit an, Frieden in uns selbst herzustellen. Auch wenn es anfangs schwer fällt sollten wir damit aufhören, die anderen verändern zu wollen. Wir wünschen uns ja auch, dass wir so geliebt werden, wie wir sind. Stellen wir uns erstmal vor, wie wir durch den Tag gehen als friedliches Wesen. Was tun wir als friedfertiger Mensch und was wollen wir in Zukunft lieber lassen? Welche Konflikte sind wirklich wichtig für unser eigenes Leben und welche sollten wir beenden? Worauf haben wir Einfluss und was betrifft die anderen? Die Welt und die Menschen sind so, wie sie sind, aber wir haben die Macht, unsere Einstellung zu ihnen zu verändern, und genau daran sollten wir arbeiten.

Fragen wir uns also in jeder Situation, in der wir stecken: Was würde die friedfertige Version von mir jetzt tun und was würde sie lieber sein lassen? Dadurch entsteht mehr und mehr Toleranz, Frieden und Mitgefühl für die Welt, und wir haben die Chance, unsere Umgebung doch noch in einen friedlichen Ort zu verwandeln, in dem jede/r so geliebt wird, wie er/sie ist. Uns muss nicht alles gefallen, was andere tun, aber wir können lernen, sie sein zu lassen, weil wir wissen, dass auch unsere Ansichten über das Leben und die Welt nicht die einzig richtigen sind.

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Was machen wir mit negativen Bildern?

Um zu verstehen, weshalb wir Ängste haben, sollten wir wissen, welche Aufgabe sie haben. Ängste wollen uns schützen. Sie wollen uns vor Fehlern bewahren, und deshalb nutzen sie unser Unterbewusstsein, um uns mit negativen Bildern vor einer „manchmal eingebildeten“ Fehlentscheidung zu warnen.

Jeder kennt bestimmt das Gefühl, was geschieht, wenn wir vor irgendetwas Angst haben: Erst stellen wir uns die unangenehme Situation vor, dann wird sie von Sekunde zu Sekunde unangenehmer. Die Bilder werden plastischer, schrecklicher und manchmal sogar absurd. Wir merken dies jedoch nicht, denn wir sind bereits in dem Strudel von negativen Emotionen gefangen. Im Aussen ist noch überhaupt nichts passiert, aber unser Inneres ist vielleicht schon tausend Tode gestorben, bevor wir die Situation, vor der wir Angst haben, im Aussen erlebt haben.

Bilder, die von sehr starken Gefühlen begleitet werden, bestimmen unser Leben. Unsere Gedanken machen bloss den Anfang, aber wenn unser Inneres keine Bilder mit starken Emotionen erzeugen kann, bleiben all die Wünsche nach mehr Geld, einem Partner oder einer angenehmeren Arbeitsstelle unbeantwortet. Dafür bekommen wir vielleicht eher die Dinge, die wir nicht wollen.

Warum ist das so? Wir „laden“ die Bilder der Dinge, die wir nicht wollen, mit negativen Gefühlen auf. Das Unterbewusstsein unterscheidet aber nicht zwischen positiven und negativen Gefühlen, denn für die Seele ist unser Leben „neutral“. Unsere eigene Beurteilung bestimmt, was für uns gut oder schlecht ist, und diese nimmt der Verstand vor. Weil hier zwei verschiedene Zentren an derselben Sache arbeiten, jede aber von völlig anderen Voraussetzungen ausgeht, sitzen wir im Leben oft fest und wundern uns, warum all das positive Denken nichts hilft. Im Hintergrund arbeiten negative Erfahrungen, Ängste und Glaubenssätze „gegen uns“ – zumindest empfinden wir dies so.

Eine effektive Methode, unseren positiven Manifestationen mehr Kraft zu geben ist, wenn wir die negativen Bilder in Positive verwandeln. Hier ein Beispiel:

Wir wünschen uns mehr Geld, sehen aber im Geist, dass wir ständig Rechnungen bezahlen und nichts mehr übrig bleibt. Wir könnten dieses Bild auch umwandeln in ein Bild, welches uns zeigt, dass wir ab sofort offen sind für Möglichkeiten, wie wir am Monatsende Geld übrig behalten. Wir schauen uns den Stapel Rechnungen also im Geist an, bezahlen sie und stellen uns danach einen positiven Betrag auf dem Konto vor (oder ein Kontoauszug mit einem positiven Betrag).

Nun achten wir wieder auf unsere Zweifel und wandeln auch diese um. „Ich finde bestimmt keinen Weg da raus“. Wandeln wir also den dunklen Tunnel oder Irrgarten um und bauen wir uns Ausgänge ein.

Diese Methode klingt sehr simpel, aber wenn Ihr sie ausprobiert, könnt Ihr selbst feststellen, ob sie erfolgreich ist oder nicht. Sie hilft uns, mehr Kontrolle über unsere Bilder zu erhalten. Wir können unser Unterbewusstsein, die Gefühle und Bilder steuern wie einen Film. Wenn uns das Programm nicht gefällt, schalten wir um.

Ich wünsche Euch viele Erfolge bei der Methode und hoffe, dass Ihr nun schneller an Euer Ziel kommt.

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Erwartungen, Hoffnungen und Sehnsucht

Es gibt eine Menge, was uns auf unserem Lebensweg behindern oder einschränken kann, und einiges habe ich bereits früher besprochen. Heute wollen wir uns drei starken Mechanismen zuwenden, die uns immer wieder einen gewaltigen Strich durch unsere Rechnung machen.

Nun haben wir doch bereits alles getan, damit wir endlich glücklich, reich oder gesund sein können, und trotzdem kommen wir keinen Schritt weiter. Wir haben uns alles so schön ausgemalt: Der nächste Lottogewinn gehört uns, die nächste Meditation nimmt uns die Schmerzen, usw. Aber wir können uns noch so anstrengen: Es passiert einfach gar nichts.

In diesem Fall können wir davon ausgehen, dass wir uns mit unseren Erwartungen einschränken. Diese können ganz tief vergraben sein, aber wenn wir nicht weiterkommen, haben wir wahrscheinlich irgendwelche Glaubenssätze oder Erwartungen tief in uns versteckt, die unsere schönen Wünsche ans Universum ständig, aber sehr effektiv blockieren.

Vielleicht wollen wir reich werden, können aber reiche Menschen gar nicht ausstehen oder glauben an den Satz „Geld ist schmutzig“. Oder wir glauben, dass wir nur durch Lottospielen oder durch harte Arbeit reich werden. Es könnte auch sein, dass wir uns vorstellen, wie unser Weg ins Glück – in die Gesundheit – aussehen wird. Dadurch klammern wir aber alle anderen Wege auss. Wir sind fixiert und durch diese Fixierung verschliessen wir dem Universum alle Kanäle, die uns zu mehr Glück, Reichtum oder Gesundheit verhelfen können.

Wenn wir uns in unserem Erwartungsraum gemütlich eingerichtet haben, kommt noch die Hoffnung hinzu. Wir haben gehört oder gelesen, dass die Engel manchmal etwas mehr Zeit brauchen oder Zeit und Raum da oben nicht existiert. Wir brauchen also nur zu warten und zu hoffen, uns schon wird eines Tages das Wunder passieren, welches wir uns so schön in allen Einzelheiten ausmalen. Wir hoffen und sehnen und erwarten – aber das Einzige, was geschieht, ist eine Enttäuschung nach der anderen.

Um diesen Mechanismus zu durchbrechen, gibt es ein paar ganz wirksame, kleine Tricks. Wenn wir schon lange auf die Erfüllung eines Wunsches warten, sollten wir uns ruhig hinsetzen und alle Gedanken und Stichworte, die uns zu diesem Thema einfallen, anschauen. Wenn wir beispielsweise reich werden möchten, sollten wir mal in das Thema Geld, Reichtum, Freiheit und Wohlstand hineinfühlen. Was schlägt uns von innen da entgegen? Widerstand? Kälte? Mangel? Glaubenssätze? Dies alles sollten wir uns anschauen und abgeben. Dasselbe können wir mit dem Thema Gesundheit, Krankheit, Armut, Hass, Liebe, usw. machen. Wir sollten immer beide Seiten der Medaille anschauen, also bei Gesundheit auch Krankheit, bei Glück auch Unglück, usw.

Dadurch werden wir eine Menge über uns selbst lernen.

Um herauszufinden, ob wir alle Erwartungen abgegeben haben,sollten wir uns fragen: „Was passiert, wenn ich nicht reich werde oder wenn ich die Krankheit nicht los werde?“

Wenn wir uns traurig, enttäuscht, schlecht oder minderwertig fühlen, dann haben wir noch Erwartungen, die wir anschauen und abgeben sollten. Erst wenn wir ein neutrales Gefühl haben, stehen uns die Erwartungen nicht mehr im Weg. Auch wenn wir für einen Menschen etwas Bestimmtes tun, können wir uns fragen, was geschieht, wenn dieser Mensch unsere Bemühungen gar nicht wahrnimmt oder keine Dankbarkeit zeigt? Sind wir traurig oder enttäuscht, wissen wir, dass wir das, was wir tun, nicht aus Selbstlosigkeit machen.

Dadurch kommen wir unseren Erwartungen schnell auf die Schliche.

Das Prinzip Hoffnung ist ebenfalls eine Blockade, die uns davon abhält, Dinge in Angriff zu nehmen. Wir bleiben in einer Beziehung, die uns nicht guttut, hoffen aber immer auf Besserung oder auf eine Veränderung von aussen. Wir können uns beispielsweise fragen: Hat sich diese Situation im letzten Jahr jemals dauerhaft verändert? Hat von aussen irgendetwas eine Besserung herbeigeführt? Wenn wir ehrlich sind und verneinen müssen, dann sollten wir das Prinzip Hoffnung abgeben und selbst aktiv werden. Die Hoffnung hilft uns dabei, unsere Komfortzone nicht verlassen zu müssen. Hoffnungen und Ausreden bewahren uns vor einem Neustart, vor dem wir uns fürchten. Falls wir aber weiterkommen möchten, sollten wir allen Mut zusammennehmen und das Prinzip Hoffnung aufgeben. Nur wenn wir selbst handeln, kann sich etwas verändern.

Dies gilt auch für alle Wünsche an das Universum oder die Engel: Nur wenn wir bereit sind, selbst aktiv zu werden, dann können uns die Engel an die Hand nehmen und führen. Wenn wir auf dem Sofa unserer Sehnsucht, unserer Hoffnungen oder Erwartungen sitzenbleiben, können die Engel noch so zahlreich vor unserer Tür stehen. Wir müssen aufstehen, die Tür öffnen und sie hereinlassen. Dies funktioniert, indem wir bereit sind, erste, aktive Schritte in eine neue Richtung zu gehen. Wir sollten uns nicht länger nach etwas sehnen, denn dies wird uns im Aussen nur als Mangel wiedergespiegelt. Wir sollten den Fokus auf das Lenken, was wir wollen und davon ausgehen, dass wir es verdient haben, genau das, was wir uns wünschen, zu erhalten.

Wir sind also nicht mehr Bittsteller, sondern gehen davon aus, dass unsere Wünsche erfüllt werden. Wie das geschehen sollte, überlassen wir den Engeln. Wir entscheiden lediglich das, was wir wollen.

Eines meiner Steinöle kann Euch vielleicht dabei weiterhelfen. Nähere Informationen findet Ihr unter:

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Schicksal

Dieses Wort hat für viele von Uns eine mächtige Bedeutung, denn bis vor kurzem glaubten wir, dass alles, was wir erleben, Schicksal ist. Es wurde uns beigebracht,
dass irgendein Gott im Himmel oder die Wissenschaft oder ein fehlerhaftes Universum unser Leben „lenkt“ und für alles, was uns widerfährt, verantwortlich
ist.

Nun häufen sich aber die Beweise, dass wir wohl mehr Einfluss auf unser Leben haben, als uns bisher klar war. Auch Wissenschaftler finden mehr und mehr
Beweise für die Existenz der Quantenphysik und die Tatsache, dass sich allein durch unsere Beobachtung der Dinge Veränderungen in unserer Umwelt ergeben können. Die
Macht unserer Gedanken und Gefühle wird sogar von Genforschern bestätigt, denn es ist uns möglich, Gene selbständig ein- und auszuschalten. Dies funktioniert
mit Hilfe unserer Lebenseinstellung und dem Hinterfragen alter Glaubenssätze.

Nun fällt es uns vielleicht schwer, uns dies vorzustellen. Ein Schicksal, welches unabhängig von uns existiert und „grösser“ ist als wir, war für uns vielleicht
viel einfacher. Dadurch brauchten wir die Verantwortung für uns und unser Leben nicht selbst zu übernehmen. Wenn etwas schief lief, konnten wir es auf
ein schlechtes Karma oder ein unbarmherziges Schicksal schieben. Wenn wir krank wurden, liess sich das mit unseren schlechten Genen erklären, sodass wir
ja gar nicht wirklich etwas dafür können.

Nun soll uns dieser „bequeme“ Glauben mehr und mehr genommen werden. Wir werden quasi in die Eigenverantwortung geführt, und wir sollen mehr und mehr zum
Schöpfer unserer eigenen Realität werden. Wir sollen also unseren göttlichen Funken in uns nicht nur anerkennen, sondern ihn auch für die Verbesserung
unserer Lebensumstände nutzen. Das kann anfangs durchaus etwas beängstigend sein. Es wurde uns nie beigebracht, unsere eigene Grösse anzuerkennen und uns
dafür zu lieben. Im Gegenteil: Wir sollten bescheiden, klein und leise sein und nie im Weg stehen. Dies widerspricht aber unserem göttlichen Wesen, welches
sein schöpferisches Potential ausleben und eine Bereicherung für diese Welt werden möchte

Die Frage „Wo will meine Seele hin“ ist damit beantwortet. Indem wir darauf achten, was uns an dieser Welt nicht gefällt und was wir stattdessen haben
wollen, wird uns unserer „Lebensaufgabe“ näher und näher bringen. Nicht wir wollen etwas von unserem Leben – in erster Linie gilt es herauszufinden, was
das Leben von UNS möchte und was WIR dieser Welt zu geben haben. Wir sollten also unseren Platz, welcher uns von Geburt an zu steht, einnehmen und mit
Freude ausfüllen. Wenn wir bereit sind, der Welt alles zu geben, wird uns die Welt dafür mehr zurückgeben, als wir uns im Moment vorstellen können.

Dies erreichen wir am schnellsten, wenn wir anfangen, unser sogenanntes „Schicksal“ zu hinterfragen und all die Macht, welche wir diesem über die Jahre
gegeben haben, wieder zurückzuholen. Natürlich können wir das Wetter und gewisse äussere Umstände nicht beeinflussen, aber es steht uns frei, die Sichtweise
zu verändern. Wir können einen „Schicksalsschlag“ als Ärgernis, als Unglück oder als Herausforderung sehen, die uns in die richtige Richtung führen möchte.
Vielleicht ist der Verlust unserer Arbeit anfangs wirklich ein Schock. Aber wahrscheinlich hat uns die Tatsache, sich mit unserer weiteren beruflichen
Laufbahn beschäftigen zu müssen, sehr viele Erkenntnisse über uns und unser Leben gebracht. Ich möchte hier keinesfalls sagen, dass sogenannte „Schicksalsschläge“
leicht sind, aber sie sind oft Not-wendig und führen uns aus Situationen hinaus, die unserem Lebensziel nicht (mehr) dienen. Es ist einfacher und hilfreicher,
„Schicksalsschläge“ als Wegweiser anstatt als Feinde zu betrachten. Da wir diese vielleicht (noch) nicht beeinflussen können, sollten wir mit ihnen zusammenarbeiten.
Das erspart uns eine Menge Schmerz und Mühsal.

Wenn wir also unser sogenanntes Schicksal hinterfragen, werden wir feststellen, dass vieles in unserem Leben aufgrund unserer Sichtweise, unserer Glaubenssätze
und unserer Emotionen entstanden ist. Auch wenn es anfangs schwierig ist, ist es uns möglich, Kontrolle über unsere Gedanken und Gefühle zu übernehmen.
Das beste und schnellste Mittel ist das Hinterfragen oder das laute Rufen von „STOP!“ wenn sich unsere Gedanken und Gefühle wieder mal verselbständigen.
Der Gedanke „Ich möchte etwas anderes denken oder fühlen“ reicht bereits aus. Wir müssen noch gar nicht wissen, was genau anders sein soll. Wichtig ist,
dass wir uns vorstellen, dass wir den dunklen Weg, auf welchem wir gerade gehen, verlassen und uns der Sonne zuwenden. Dieses starke innere Bild kann uns
in Kürze wieder auf einen helleren und kreativeren Weg zurückführen.

Vielleicht kann Euch eines meiner Horoskope weiterhelfen. Nähere Informationen findet Ihr unter:

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