Das eigene Lebens-Drehbuch erkennen

„Wozu bin ich eigentlich hier?“ und „Was ist meine Lebensaufgabe?“ oder „Was möchte meine Seele?“ sind Fragen, die mir immer wieder gestellt werden. Natürlich
hätte jeder, der diese Fragen stellt, gerne eine konkrete Anleitung, was zu tun ist, wann welcher Schritt ansteht und wie sich das Ganze am besten ohne
Schmerz und Leid so schnell wie möglich bewerkstelligen lässt.

Meine Antwort lautet dann immer: „Es ist eine LEBENS-Aufgabe“, die – wie das Wort schon sagt – sich durch unser gesamtes Leben zieht und die uns auch immer
wieder einiges abverlangt. Wenn eine Lebensaufgabe leicht und schnell erledigt werden könnte, wäre ess keine Aufgabe, und wir würden auch nichts daraus
lernen.

Bei unserer Geburt bringen wir einen gewissen „Rucksack“ voller Fähigkeiten, Werkzeuge und unerledigte Aufgaben mit. Die erste Lebenshälfte verbringen
wir oft damit, Erwartungen anderer zu erfüllen und das zu tun, was uns am offensichtlichsten erscheint.

Aber irgendwann geraten wir ins Grübeln, oder wir werden durch äussere Umstände gezwungen, unser bisher so „bequemes“ Leben neu zu überdenken. Oft zwingt
uns eine Krankheit dazu, uns neu zu orientieren. Dann kann quasi unsere „Lebens-Aufgabe“ beginnen.

Wir sind hierher gekommen, um etwas Neues dazuzulernen – das ist unsere Lebens-Aufgabe. Das, was wir bereits können, wäre weder eine Herausforderung noch
eine Chance, sich weiterzuentwickeln. Und weil wir Menschen Gewohnheitstiere sind, wehren wir uns erst einmal automatisch gegen alles Neue und Unbekannte.
Wir halten uns an unserem „alten Trott“ fest, und deshalb empfinden wir die Tatsache, eine Lebensaufgabe zu haben, möglicherweise als Bedrohung. Alles,
was wir nicht kennen, ist erstmal gefährlich, und deshalb wünschen sich die Leute, dass ich ihnen diesen „Schrecken“ nehmen könnte.

Der erste Schritt, die Lebensaufgabe zu erkennen ist, sich die Mitmenschen in unserem Umfeld und deren Beziehungen zu uns und untereinander anzuschauen.
Was begegnet uns im Alltag? Welche Art Menschen begleiten unser Leben? Gibt es gewisse Hindernisse, auf die wir immer wieder stossen? Welche Träume blitzen
immer wieder vor unserem inneren Auge auf? Wovor haben wir die grösste Angst?

Wer den Mut hat, sich diesen und ähnlichen Fragen zu stellen, wird einen „roten Faden“ erkennen. Denn jeder von uns hat ein bestimmtes „Drehbuch“ geschrieben,
welches er oder sie in diesem Leben gerne „spielen“ möchte.

Wenn uns beispielsweise in unserem Umfeld immer wieder Menschen begegnen, die uns verletzen, haben wir uns vielleicht zur Aufgabe gemacht, dass wir das
Verzeihen üben bzw. lernen möchten. Vielleicht haben wir uns deshalb in eine komplizierte Familie „hineininkarniert“, um in unserer eigenen, selbstgegründeten
Familie gewisse „Fehler“ nicht mehr wiederholen zu müssen, usw. Beim genauen Beobachten unserer lebensumstände werden wir unserer eigenen Lebensaufgabe
ständig näher kommen. Die Welt ist unser Spiegel. Es lohnt sich also, uns genau umzuschauen – schon das kann für jeden, der noch nicht weiss, was seine
oder ihre Lebensaufgabe ist – ein lohnender Anfang sein.

Eines meiner Horoskope kann dabei vielleicht helfen. Nähere Informationen findet Ihr unter:

Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, setzt Euch einfach mit mir in Verbindung. Meine Daten und das Rückrufformular findet Ihr auf meiner Homepage unter:

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