Das Tor durch die Krise

Warum geraten wir Menschen immer wieder in Situationen, die wir als Krise empfinden? Dies liegt daran, dass wir „Gewohnheitstiere“ sind. Wenn wir unser Traumhaus gebaut haben, unsere Familie mit den drei Wunschkindern gegründet haben und wenn wir in einem Beruf arbeiten, der uns genügend Geld zum Leben bringt, gibt es für uns keinen Grund mehr, unser Leben zu verändern. Es kann natürlich auch sein, dass wir deshalb in eine Krise geraten, weil es uns nicht gelingt, unsere Träume Realität werden zu lassen.

Auf der einen Seite wollen wir Dinge, die wir erreicht haben oder kennen, nicht so leicht wieder aufgeben und auf der anderen Seite möchten wir unbedingt dies oder jenes erreichen. Wir halten also an irgendetwas fest und wollen es nicht loslassen. Es ist egal, ob es ein Traum oder ein Partner ist – sobald wir damit beginnen, diesen Zustand festzuhalten oder ihn unbedingt erreichen zu wollen, geraten wir in eine Zwickmühle.

Diese Zwickmühle bezeichnen wir dann als Krise. Wenn wir verstehen, dass wir selbst durch unser Festhalten diesen Zustand hervorgerufen haben, können wir ihn ziemlich schnell wieder aufgeben. Das heisst keinesfalls, dass wir unsere Träume aufgeben sollen, aber wir sollten diese Wünsche und Träume zu unseren Zielen machen. „Ich bekomme diese Summe Geld“ fühlt sich anders an als: „Ich hätte soooo gerne dieses Geld, vielleicht gewinne ich es ja im Lotto. Darauf warte ich.“

Für diejenigen, die ihr altes Leben oder ihre liebgewonnenen Gewohnheiten nicht loslassen können, hilft es wirklich, aufzugeben und sich auf etwas Neues einzulassen. Meistens entsteht dadurch aber das Gefühl eines schwarzen Loches. „Wenn ich dies und jenes verliere, dann bricht für mich die ganze Welt zusammen, und ich falle in ein tiefes Loch, aus dem ich nie wieder herauskommme.“ Stellt Euch dieses Loch eher als Tor vor. Ihr lasst das Alte hinter Euch, um etwas Neues, noch Besseres zu bekommen. Ihr durchschreitet dieses Tor und landet in einem grösseren Raum, der Euch noch mehr Freiheiten beschert als die Situation zuvor.

Wir können nur dann etwas Neues in unser Leben lassen, wenn wir bereit sind, etwas Altes dafür loszulassen. Umso stärker wir uns weigern, mit dem Strom des Lebens zu fliessen, desto heftiger wird die Krise. Diese Krise ist nicht dazu da, um uns zu ärgern, sondern um uns in die Freiheit zu führen. Sobald wir dazu bereit sind, „JA!“ zu unserem Leben, zu allen Veränderungen und Umständen zu sagen, desto weniger sind wir Krisen ausgesetzt. Dieses „Ja“ heisst nicht, dass wir alles akzeptieren, sondern dass wir die Situation annehmen und dann entscheiden, wie wir sie sehen und was wir daraus machen möchten.

Erst gilt es also, etwas loszulassen, was uns schwer und unflexibel macht oder was unsere Energie zu stark bindet. Danach gilt es, die Situation, in der wir gerade stecken, zu akzeptieren und erst dann können wir entscheiden, was weiter geschehen soll. Solange wir noch kämpfen, stecken wir in der Krise fest. Sobald wir uns daran machen, die notwendigen Veränderungen einzuleiten und all die Schritte unternehmen, die uns unserem Ziel näher bringen, ist die Krise vorbei.

Das Horoskop „Krise als Chance“ kann Euch vielleicht weiterhelfen. Nähere Informationen findet Ihr unter:

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