Hilfe! Ich stecke fest!

Jeder von uns kennt das Gefühl, machtlos zu sein und bei einem bestimmten Thema einfach nicht weiterzukommen. Wir wissen zwar ganz genau, was wir tun sollten und haben vielleicht schon einen Plan, wie wir vorgehen möchten, aber egal, wie sehr wir uns auch anstrengen, wir kommen einfach nicht weiter. Irgendetwas scheint uns ständig zu blockieren und uns vom Weg abzubringen. Obwohl uns die Blockade evtl. Schmerzen bereitet, ungesund für uns ist oder uns die Lebensfreude nimmt, sind wir dennoch nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen. Das „Altvertraute“ ist uns zu wichtig, um es gegen etwas „Unbekanntes, Neues“ einzutauschen.

Ich zeige Euch einen guten Weg, um diese unangenehmen Blockaden leichter zu überwinden. Danach werden wir mehr Kraft und Mut haben, das Neue in unser Leben zu lassen und fühlen uns vor allem nicht mehr machtlos, weil wir unsere Motive kennen, warum wir bisher an einem alten, krankmachenden Muster so wehement festgehalten haben.

– Wir können uns entweder im Kopf oder, noch besser, schriftlich eine Liste mit all den Themen machen, die uns „Bauchschmerzen“ bereiten. Schreiben wir also: „Ich kann meine Arbeitsstelle nicht verlassen“, „Ich kann mit dem Rauchen nicht aufhören“… Wir beginnen die Themen also immer mit „Ich kann….nicht“.

– Jetzt schauen wir uns die Liste an und fühlen die Machtlosigkeit, die uns überkommt. Diese sollten wir auch wirklich fühlen und uns so lange Zeit lassen, bis wir uns richtig machtlos vorkommen.

– Jetzt ersetzen wir das Wort „kann“ durch das Wort „Will“, also: „Ich will meine Arbeitsstelle nicht verlassen“ oder „ich will mit dem Rauchen nicht aufhören“….

– Nun schauen wir uns die neue Liste an und fühlen, wie wir die Verantwortung für unsere Themen übernehmen. Wenn wir sagen: „ich kann nicht“, sind wir machtlos. Wenn wir allerdings formulieren: „ich will nicht“, werden wir aktiv und übernehmen die Verantwortung.

– Nun brauchen wir etwas mehr Zeit, denn wir fragen uns bei jedem Thema: „Ich will nicht…. weil….“. Wir lassen alle Gründe in unser Bewusstsein steigen, die mit den Themen zu tun haben, auch wenn sie unserem Verstand evtl. dumm erscheinen sollten. Wir „hören“ also unserem Unterbewusstsein genau zu. Vielleicht kommt so etwas wie: „Ich will meine Arbeitsstelle nicht wechseln, weil ich Angst habe, dass ich nichts Besseres finde… Weil ich für etwas anderes nicht geeignet bin…. Weil ich schon zu alt bin…“, usw. Wir lassen alles aufsteigen, bis wir nichts mehr hören.

– Jetzt fühlen wir nochmals in uns hinein. Wir sollten uns zu den Themen neutral fühlen oder evtl. auch erleichterter und freudiger.

– Nun formulieren wir die Themen um: „Ich will meine Arbeitsstelle wechseln, weil…“. „Ich will mit dem Rauchen aufhören, weil…“. Umso mehr Gründe wir finden, die Themen anzugehen, desto mehr Motivation werden wir fühlen. Und wenn unsere Motivation gross genug ist, werden unsere Bedenken, unsere Ängste und auch unsere Machtlosigkeit kleiner und unbedeutender.

Ich wünsche Euch viel Spass beim Ausprobieren.

Vielleicht kann eines meiner Horoskope dabei helfen. Nähere Informationen findet Ihr unter:

Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, setzt Euch einfach mit mir in Verbindung. Meine Daten und das Rückrufformular findet Ihr auf meiner Homepage unter:

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