Leichter loslassen

Für uns Menschen ist das Loslassen eines unserer schwierigsten Themen, und es gibt eine Menge verschiedene Möglichkeiten, wie wir es uns etwas einfacher machen können. Hier ein paar kleine Anregungen:

Oft haben wir mehr Angst davor, etwas Neues, Unbekanntes auszuprobieren als einen alten, vielleicht schmerzhaften Lebensumstand zu verlassen. Was wir kennen, halten wir fest und was wir nicht kennen, beäugen wir erstmal misstrauisch oder machen gar einen grossen Bogen darum.

Um uns das Neue etwas vertrauter zu machen, könnten wir uns dieses Neue ja als Person oder Gegenstand vorstellen, auf den wir langsam zugehen. Wenn wir beispielsweise in unserem alten Job festsitzen und schon länger von einer Veränderung träumen, könnten wir uns diese neue Arbeit – obwohl wir diese noch nicht kennen – als eine Person vorstellen. Wie sieht sie aus? Was hat sie an? Wie wirkt ihr Gesicht auf uns? Was passiert, wenn wir auf sie zugehen?

Es geht einfach nur darum, uns für etwas Neues zu öffnen. Unser Unterbewusstsein und auch das Universum wird diese kleine Botschaft schnell verstehen. Wir wollen also auf eine neue Person – auf eine neue Arbeit – zugehen. Vielleicht schaffen wir es sogar, diese neue Person anzusprechen, ihr die Hand zu reichen oder sie gar in den Arm zu nehmen? Wäre das nicht eine schöne Meditation zum Einschlafen oder jeden Morgen, bevor wir in die alte Arbeit fahren?

Falls jemandem das zu abstrakt oder schwierig erscheint, könnte es vielleicht helfen, sich das Loslassen vorzustellen, als ob wir im Kleiderschrank Platz schaffen. Wir geben also quasi unsere unangenehm gewordene Lebenssituation in den Altkleidersack, sodass ein Regal oder ein Haken für ein neues, schöneres Kleidungsstück frei wird. Oft haben Menschen das Gefühl, das Loslassen wäre wie der Tod oder ein tiefer Abgrund. Wenn wir aber „nur“ ein Kleidungsstück loslassen und Platz schaffen, kann wieder etwas Neues, Angenehmeres auf uns zukommen.

Wenn es darum geht, eine grössere und schwierigere Situation loszulassen, die uns wirklich wie ein tödlicher Abgrund vorkommt (zB der Verlust des Partners oder der Arbeit), können wir uns vorstellen, dass wir zwar in den Abgrund springen, jedoch mit weit ausgebreiteten Flügeln. Dadurch können wir entweder sanft im Abgrund landen, um dort eine Pause zu machen oder direkt über den Abgrund hinwegfliegen, um dort nach neuen Möglichkeiten Ausschau zu halten.

Das Schlimmste am Loslassen ist die Tatsache, dass wir etwas Altes verlassen müssen und dann erstmal quasi „in der Luft schweben“ oder hängen und nichts Neues zum Festhalten haben. Vielleicht kann es helfen, uns vorzustellen, das Neue, Unbekannte wäre wie ein starker Anker, an dem wir uns sofort festhalten können, nachdem wir den alten Anker, der vielleicht schon verrostet ist, losgelassen haben. Obwohl wir die neue Situation nicht kennen, können wir uns dennoch einen stabilen, festen Anker oder etwas Anderes, was uns Halt vermittelt, vorstellen, an dem wir uns sofort festhalten. Wir halten uns dann also am „Neuen“ fest, und das darf in unserer Realität, die wir uns selbst gestalten, ruhig etwas Festes und Stabiles sein, oder?

Eine meiner Meditationen kann vielleicht helfen. Nähere Informationen findet Ihr unter:

Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, setzt Euch einfach mit mir in Verbindung. Meine Daten und das Rückrufformular findet Ihr auf meiner Homepage unter:

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