Mit Ängsten umgehen

Ich möchte mich diesen Monat mit einem sehr wichtigen Thema beschäftigen: nämlich mit dem Umgang mit Ängsten. Der Spruch „Die Angst ist ein schlechter Ratgeber“ bewahrheitet sich, und wenn wir zum Schöpfer unseres eigenen Lebens werden wollen, welches voller Glück, Erfolg, Fülle und Freude sein sollte, ist es wichtig zu wissen, wie wir mit unseren unangenehmsten Gefühlen – den Ängsten – besser umgehen können, um diese mehr als Alarmsignale und nicht mehr länger als lähmende Verhinderer sehen zu können.

Bisher haben wir Ängste und unangenehme Gefühle geschickt oder weniger geschickt verdrängt. Uns war dafür jedes Mittel recht, aber was hat es uns genützt? Irgendwann – in einem schwachen Moment, in dem wir gerade keine Kontrolle über uns hatten, sind all die Dinge, die wir vorher so mühsam ins Unterbewusstsein eingeschlossen haben, plötzlich ohne Vorwarnung und mit aller Macht an die Oberfläche geschossen. Meistens passierte uns dies entweder im Traum oder in sowieso schon schwierigen Zeiten, in denen wir vielleicht krank waren oder mit widrigen äusseren Lebensumständen zu kämpfen hatten.

Einfacher für uns wäre es, wenn wir uns unseren Ängsten und negativen Gefühlen freiwillig stellen. Dadurch ist es uns möglich, selbst den Zeitpunkt zu wählen, wann sie an die Oberfläche kommen und nicht mehr darauf zu warten, bis der Überdruck dies automatisch auslöst. Wir sind also klar im Vorteil und stark genug, uns damit auseinanderzusetzen.

Wir sollten unsere Gefühle – und seien sie noch so unangenehm – als Warnsignale bzw. als Hinweise betrachten. Wenn unser Kühlschrank leer ist, nützt es ja auch nichts, den Kühlschrank nicht mehr länger anzuschauen, damit er wieder voll wird. Uns bleibt nichts anderes übrig, als einkaufen zu gehen.

Also machen wir es wie mit dem leeren Kühlschrank: Wir machen ihn auf, schauen uns die leeren Regale an und überlegen uns, was wir alles kaufen möchten, damit er wieder voll ist. Vielleicht liegen auch noch ein paar abgelaufene Lebensmittel darin, die wir am besten entsorgen sollten. Denn dadurch haben wir wieder mehr Platz für leckere Dinge.

Wir können uns eine Angst oder ein unangenehmes Gefühl beispielsweise wie ein kleines, verschüchtertes Kind vorstellen. Was würde passieren, wenn wir dieses kleine Wesen einfach in den Arm nehmen? Probiert es einfach mal aus.

Wir können auch analytisch an so eine Angst herangehen. Wir können uns fragen, ob diese real oder irreal ist. Komischerweise sind die meisten Ängste völlig irreal und haben mit unserer jetzigen Situation gar nichts zu tun. Bei einer Existenzangst können wir uns zum Beispiel fragen: „Ist unser Leben im Augenblick bedroht? Muss ich im Moment hungern? Lebe ich auf der Strasse?“

Sobald das beklemmende Gefühl verschwunden ist, haben wir einen viel klareren Kopf. Wir können uns jetzt Möglichkeiten überlegen, unsere Ängste zu beruhigen und zu besänftigen. Wenn wir versuchen, in Panik oder mit schlechten Gefühlen unser Leben zu planen, wird es genau so weitergehen wie bisher. Wir sollten zuerst versuchen, ein gutes Gefühl zu bekommen und uns dann unsere derzeitige Lebenssituation neu betrachten. Probiert einfach mal den Unterschied aus – es lohnt sich.

Ein Runenanhänger kann dabei vielleicht eine Hilfe sein. Nähere Informationen findet Ihr unter:

Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, setzt Euch einfach mit mir in Verbindung. Meine Daten und das Rückrufformular findet Ihr auf meiner Homepage unter:

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