Raus aus dem Hamsterrad!

Sobald wir morgens aufwachen, beginnen unsere Programmierungen zu arbeiten: Wir stehen auf, gehen duschen, frühstücken, usw. Normalerweise brauchen wir uns über all diese Routinehandlungen keinerlei Gedanken zu machen. Unser Unterbewusstsein hat all diese sich ständig wiederholenden Abläufe für uns gespeichert und führt diese brav der Reihe nach aus.

Dies hat eine Menge Vorteile, denn wenn wir uns jedes mal beim Zähneputzen oder Autofahren fragen müssten, welcher Handgriff als nächstes an der Reihe wäre, könnte dies nicht nur anstrengend, sondern auch (wenn wir ans Autofahren denken) lebensgefährlich werden. Es ist nützlich für uns, dass wir durch häufiges Wiederholen vieles in unserem Leben „automatisieren“ können, und dabei hilft uns unser Unterbewusstsein. Dadurch ist unser Verstand frei für andere Aufgaben.

Aber unser Unterbewusstsein speichert nicht nur Handlungen, sondern auch Gedanken, Emotionen, Bilder und frühere Begebenheiten ab. Wenn wir beispielsweise öfter schlechte Erfahrungen mit Vorgesetzten gemacht haben, werden wir unseren zukünftigen Chefs automatisch ängstlich oder feindselig gegenübertreten. Wenn wir uns seit unserer Kindheit immer überall fremd gefühlt haben, wird sich das in unserem Erwachsenenalter nicht von selbst ändern.

Wie kommen wir also raus aus diesem Hamsterrad? Die Antwort ist ganz einfach, aber das Durchführen erfordert Willenskraft und Disziplin. Wachsamkeit und Achtsamkeit sind die Wege aus unseren automatischen Programmen.

Am besten fangen wir schon morgens damit an, darauf zu achten, was „es“ so in uns denkt. Durch diese Formulierung kommen wir automatisch in die Beobachterrolle und identifizieren uns nicht mehr so stark mit unseren Gedanken und Gefühlen. „Was denkt es oder fühlt es gerade in mir?“ anstatt „was denke oder fühle ich?“ lässt uns den Raum, evtl. in das Geschehen einzugreifen, wenn es uns nicht gefällt.

Und dieses ständige Eingreifen ist genau das, was uns hilft, aus dem Hamsterrad herauszukommen. Wenn wir uns dabei ertappen, schon morgens negativ zu denken, bevor der Tag begonnen hat, sollten wir das Gedankenkarussell durch ein sofortiges „Stop!“ unterbrechen. Diesen einfachen Trick können wir immer wieder anwenden, wenn uns unsere Gedanken gerade wieder zurück in unsere alten Gewohnheiten lenken möchten.

Das Beobachten unserer Gedanken ist deshalb so wirkungsvoll, weil unsere Gedanken unsere Emotionen auslösen. Um Emotionen zu kontrollieren und zu korrigieren, braucht es etwas mehr Übung, aber weil ja die Gedanken für das Auslösen unserer Gefühle verantwortlich sind, sollten wir genau darauf achten, was es denn ständig in uns so denkt.

Nun ist es aber sehr wichtig, dass wir unsere Gedanken zwar kontrollieren und beobachten, uns aber nicht für diese verurteilen, denn durch Schuld oder Scham landen wir noch tiefer in unserem Hamsterrad und brauchen eine Menge Energie, um wieder herauszukommen. Wenn wir feststellen, dass wir negativ oder abwertend denken, sollten wir mit einem Stopp damit aufhören. Das ist schon ein guter Anfang, um unser Hamsterrad mehr und mehr hinter uns zu lassen.

Vielleicht kann Euch eines meiner Horoskope dabei unterstützen. Näheres findet Ihr unter:

https://wohlfuehlseiten.net/horoskop-angebot

Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, setzt Euch einfach mit mir in Verbindung. Meine Daten und das Rückrufformular findet Ihr auf meiner Homepage unter:

https://www.wohlfuehlseiten.net