Vergebung

Zorn ist das Gift, welches wir selbst in der Hoffnung trinken, dass es den anderen umbringen möge.

Diesen Spruch habe ich vor kurzem in einem Buch gelesen. Er beschreibt meiner Meinung nach ganz genau das, was passiert, wenn wir gegenüber einem Menschen oder einer Situation Groll hegen. Irgendwie glauben wir, dass wir durch unsere Unversöhnlichkeit die Person oder Situation bestrafen. Der- oder diejenige wird schon sehen, was er/sie davon hat, uns so zu verletzen.

Wir sind aber leider die einzigen, die unter dieser Situation leiden. Der/die andere hat das Ganze vielleicht bereits wieder vergessen oder empfand die Situation gar nicht so schlimm wie wir. Wahrscheinlich lebt der/die andere in Fülle, hat einen tollen Beruf und den perfekten Partner, während wir wütender und wütender werden. Der/die andere wird wahrscheinlich nicht bereuen oder glaubt, dass es nichts zu bereuen gäbe, während wir Tag für Tag darauf warten, dass wir endlich die von uns so sehr erhoffte Entschuldigung oder Entschädigung erhalten.

Aus dieser scheinbar ausweglosen Situation kommen wir nur mit Hilfe von Vergebung. Damit mneine ich nicht, dass wir unseren „Erzfeind“, den wir bereits so lange hassen, wie wir denken können, anrufen und ihm mitteilen, dass er/sie alles richtig gemacht hat und wir deshalb von unserem Zorn auf ihn/sie absehen. Hier sind ein paar hilfreiche Fragen, die uns dem Thema Vergebung näher bringen können:

– Was genau hat uns so zornig gemacht?

– Welcher „wunde Punkt“ wurde dadurch bei uns angesprochen?

– Welche Erfahrung können wir für uns aus dieser Situation mitnehmen?

– Welche Stärke, welchen Gewinn können wir für uns aus dieser Situation mitnehmen?

Selbstverständlich können wir uns diese Fragen auch stellen, wenn wir auf uns selbst zornig sind. Die Wut auf eine jüngere, unerfahrenere Version von uns selbst macht nämlich genau so wenig Sinn wie den Zorn auf unsere Mitmenschen oder Lebenssituationen. Die einzigen, die darunter leiden, sind wir selber. Schon alleine die Bereitschaft, die Sache aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu wollen, wird uns beim „ent-Giften“ helfen. Unser Herz wird wieder offener, und die Energie, die dadurch frei wird, können wir dafür nutzen, endlich das perfekte Leben zu erschaffen, von welchem wir schon immer geträumt haben.
Vieleicht kann Euch einer meiner Runenanhänger dabei helfen. Infos findet Ihr hier:

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