Von innen nach aussen statt von aussen nach innen

Uns ist schon oft gesagt worden, dass wahre Veränderungen nur durch uns selbst kommen und dass wir – wenn wir etwas verändern möchten, stets bei uns selbst beginnen sollen.

Dies wird aber sehr schwierig, wenn wir uns beispielsweise über unseren Partner aufregen, weil er immer zu spät kommt oder über unseren Chef, der unsere Leistungen nie zu würdigen scheint. Wir überlegen uns also, was wir tun können, damit der andere „einsieht“, dass er sich verändern soll. Vielleicht strengen wir uns doppelt an, damit unser Chef uns endlich wahrnimmt oder wir zeigen unserem Partner auf verschiedenste mehr oder weniger subtile Weise, dass uns seine Unpünktlichkeit stört.

Dabei vergessen wir, dass nicht der andere, sondern wir ein Problem haben. Unserem Partner ist Pünktlichkeit vielleicht gar nicht so wichtig und unser Chef ist mit unseren Leistungen vielleicht sehr zufrieden, zeigt dies aber nicht, weil er es nicht für angebracht hält. Dadurch, dass wir versuchen, dem anderen unser eigenes Problem überzustülpen, entfernen wir uns mehr und mehr von uns selbst und werden zum Opfer. Wir dürfen ja erst aufhören, unseren Partner zu ermahnen, wenn dieser nun endlich pünktlich ist. So lange sind wir stets die Gefangenen unserer eigenen Probleme, ohne dies zu merken. Wir verlagern diese und kommen dadurch mehr und mehr in die Rolle des Bedürftigen: „Ich könnte so glücklich sein, wenn mein Chef….“ oder „Mein Leben wäre endlich in Ordnung, wenn mein Partner…“.

Sobald wir uns klarwerden, dass nicht der Andere, sondern wir ein Problem haben, können wir uns diesem stellen. Warum stört mich die Unpünktlichkeit meines Partners und was kann ich tun, damit er weiterhin zu spät kommen darf, ich aber davon nicht mehr in meinem Lebensfluss gestört werde? Weshalb ist es mir so wichtig, dass mein Chef meine Leistungen würdigt, sind sie denn ohne seine Billigung nichts wert?

Wir sollten verstehen, dass der andere das Recht hat, so zu sein, wie er ist, auch wenn dies für uns das Leben erstmal zu komplizieren scheint. Wenn wir dem anderen also das Recht einräumen, seine „Fehler“ beizubehalten und wir uns stattdessen überlegen, wie wir mit diesen „Fehlern“ leben oder umgehen, können Veränderungen stattfinden. Wir können beispielsweise an unserem Selbstbewusstsein arbeiten, sodass uns das Lob unseres Chefs nicht mehr so wichtig ist. Sobald uns die „Fehler“ des anderen nicht mehr stören oder wir gelernt haben, einen Weg zu finden, mit diesen Eigenheiten unserer Mitmenschen umzugehen, haben wir die Macht über unser Leben wieder zurückgewonnen.

Dabei kann Euch vielleicht eines meiner Steinöle helfen. Nähere Informationen findet Ihr unter:

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