Was machen wir mit negativen Bildern?

Um zu verstehen, weshalb wir Ängste haben, sollten wir wissen, welche Aufgabe sie haben. Ängste wollen uns schützen. Sie wollen uns vor Fehlern bewahren, und deshalb nutzen sie unser Unterbewusstsein, um uns mit negativen Bildern vor einer „manchmal eingebildeten“ Fehlentscheidung zu warnen.

Jeder kennt bestimmt das Gefühl, was geschieht, wenn wir vor irgendetwas Angst haben: Erst stellen wir uns die unangenehme Situation vor, dann wird sie von Sekunde zu Sekunde unangenehmer. Die Bilder werden plastischer, schrecklicher und manchmal sogar absurd. Wir merken dies jedoch nicht, denn wir sind bereits in dem Strudel von negativen Emotionen gefangen. Im Aussen ist noch überhaupt nichts passiert, aber unser Inneres ist vielleicht schon tausend Tode gestorben, bevor wir die Situation, vor der wir Angst haben, im Aussen erlebt haben.

Bilder, die von sehr starken Gefühlen begleitet werden, bestimmen unser Leben. Unsere Gedanken machen bloss den Anfang, aber wenn unser Inneres keine Bilder mit starken Emotionen erzeugen kann, bleiben all die Wünsche nach mehr Geld, einem Partner oder einer angenehmeren Arbeitsstelle unbeantwortet. Dafür bekommen wir vielleicht eher die Dinge, die wir nicht wollen.

Warum ist das so? Wir „laden“ die Bilder der Dinge, die wir nicht wollen, mit negativen Gefühlen auf. Das Unterbewusstsein unterscheidet aber nicht zwischen positiven und negativen Gefühlen, denn für die Seele ist unser Leben „neutral“. Unsere eigene Beurteilung bestimmt, was für uns gut oder schlecht ist, und diese nimmt der Verstand vor. Weil hier zwei verschiedene Zentren an derselben Sache arbeiten, jede aber von völlig anderen Voraussetzungen ausgeht, sitzen wir im Leben oft fest und wundern uns, warum all das positive Denken nichts hilft. Im Hintergrund arbeiten negative Erfahrungen, Ängste und Glaubenssätze „gegen uns“ – zumindest empfinden wir dies so.

Eine effektive Methode, unseren positiven Manifestationen mehr Kraft zu geben ist, wenn wir die negativen Bilder in Positive verwandeln. Hier ein Beispiel:

Wir wünschen uns mehr Geld, sehen aber im Geist, dass wir ständig Rechnungen bezahlen und nichts mehr übrig bleibt. Wir könnten dieses Bild auch umwandeln in ein Bild, welches uns zeigt, dass wir ab sofort offen sind für Möglichkeiten, wie wir am Monatsende Geld übrig behalten. Wir schauen uns den Stapel Rechnungen also im Geist an, bezahlen sie und stellen uns danach einen positiven Betrag auf dem Konto vor (oder ein Kontoauszug mit einem positiven Betrag).

Nun achten wir wieder auf unsere Zweifel und wandeln auch diese um. „Ich finde bestimmt keinen Weg da raus“. Wandeln wir also den dunklen Tunnel oder Irrgarten um und bauen wir uns Ausgänge ein.

Diese Methode klingt sehr simpel, aber wenn Ihr sie ausprobiert, könnt Ihr selbst feststellen, ob sie erfolgreich ist oder nicht. Sie hilft uns, mehr Kontrolle über unsere Bilder zu erhalten. Wir können unser Unterbewusstsein, die Gefühle und Bilder steuern wie einen Film. Wenn uns das Programm nicht gefällt, schalten wir um.

Ich wünsche Euch viele Erfolge bei der Methode und hoffe, dass Ihr nun schneller an Euer Ziel kommt.

Vielleicht kann eine meiner Meditationen dabei helfen. Nähere Informationen findet Ihr unter:

Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, setzt Euch einfach mit mir in Verbindung. Meine Daten und das Rückrufformular findet Ihr auf meiner Homepage unter:

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