Was mir im Aussen Angst macht …

… Hat normalerweise mit meinem eigenen Leben zu tun. Gerade in der heutigen Zeit werden wir mit vielen Dingen im Aussen konfrontiert, die uns mehr oder weniger Angst machen. Wir können an der Art, wie wir auf bestimmte Botschaften und Nachrichten reagieren, ganz genau ablesen, welche Ängste uns blockieren. Ob wir nun mit Wut, Ablehnung oder extremer Aufregung reagieren, spielt absolut keine Rolle. Dazu ein Beispiel:

Wir haben Angst vor einem Virus oder regen uns masslos über die Dinge auf, die mit der Pandemie verbunden sind. Jetzt sollten wir innehalten und uns folgende Fragen stellen:

– Was genau macht mir solche Angst? Die Machtlosigkeit, der Tod, das Ausgeliefertsein, die Einschränkung meiner Freiheit? Das sind nur ein paar Beispiele.

Jetzt sollten wir uns auf eine kleine Reise begeben. Wann haben wir zum ersten mal in unserem Leben dieses Gefühl gehabt? Wer oder was kommt uns dazu in den Sinn? Welche Lebenssituation zeigt sich vor unserem inneren Auge?

Und jetzt die wichtigste Frage: Bin ich noch die Person von damals? Bin ich von der Situation oder dem Menschen, der mir damals solche Angst gemacht hat, noch abhängig? Darf ich heute als Erwachsene/r eigene Entscheidungen treffen? Ist meine Angst daher noch gerechtfertigt?

Und zum Schluss: Was kann ich für mich selbst tun, um mich sicherer, wohler und entspannter zu fühlen? Welche Massnahmen kann ich jetzt und heute anwenden, um diese Angst zur Ruhe zu bringen?

Ich wünsche Euch viel Freude und Erleichterung mit dieser kleinen Übung. Mir hat sie sehr viele Erkenntnisse über mich selbst und meine eigentlichen Beweggründe gebracht.